The News
Klein Baxter erst recht!
Geschrieben von: Susanne Grünberger Sonntag, den 19. Februar 2012 um 17:20 Uhr

Gerade mal 19 Monate liegen zwischen diesen Bildern: Labradorbaby Baxter im Juli 2010 die Knutschkugel des Jahres. Gestern hat er seine Ausbildung zum Blindenführhund mit der JUG-Qualitäts- und Leistungsprüfung erfolgreich abgeschlossen und ist damit offiziell in sein Führgeschirr hineingewachsen. Zum Knutschen ist er immer noch genauso. Und auch wenn er nach außen, seinem Äußeren entsprechend, immer mal den großen Labradormann markiert, ist er im Herzen eigentlich immer noch das Baby von 10 Wochen geblieben. Er ist einer von denen, die alles mitmachen, solange er es zusammen mit seinem Menschen machen kann, einer der wirklich auf diesen aufpasst und dafür auch immer eine Kuscheleinheit extra benötigt.
Ich danke Heike und ihrer Familie, die Baxter das erste Lebensjahr geknutscht haben und ihn zu so einem wunderbaren Gefährten erzogen haben. Es ist nicht leicht, ihn ziehen zu lassen, und doch so schön , dass er seine ihm zugedachte Aufgabe so gut wird erfüllen können.
Nächste Woche wird Baxter seinen neuen Lebensabschnitt als "echter" Führhund antreten können. Ich weiss jemanden, der sich schon sehr darauf freut...
Kleine Rommee ganz groß!
Geschrieben von: Susanne Grünberger Freitag, den 10. Februar 2012 um 22:02 Uhr

Wenn eine Führhundversorgung fehlschlägt und ein Einschulungslehrgang abgebrochen werden muss, ist das ein großer Frust für alle Beteiligten. Für den vorgesehenen Halter eine große Enttäuschung, wir alle wissen, wie schnell man sich an so einen Hund bindet... Für die Führhundschule ebenfalls eine persönliche Niederlage, haben wir die Situation falsch eingeschätzt, den falschen Hund ausgewählt? Zusätzlich entstehen enorme finanzielle Kosten, für die oft genug niemand aufkommt. Und die Planung für die nächsten Monate muss auf den Kopf gestellt werden, wenn der Hund, der nun eigentlich im neuen Zuhause arbeiten sollte, wieder zurück in die Schule kommt und den Platz für den nächsten Kandidaten blockiert. Auch für die Hunde entsteht natürlich ein nicht unbedeutender Stress, im besten Fall sind sie nicht längerfristig beeinträchtigt und zeigen keine dauerhaften Einbußen in ihrer Führtauglichkeit.
Für Führhundinteressenten auf unserer Warteliste können solche Fehlversorgungen hingegen manchmal eine Chance sein, ganz schnell zu einem neuen Führhund zu kommen. So für Britta, die ihre Labradorhündin im letzten Herbst tragisch und unerwartet verlor und plötzlich wieder ohne Führhund unterwegs sein musste. Als Labrador x Golden Retriever Mädchen Rommee Ende des Jahres plötzlich wieder zur Vermittlung anstand, ergriff Britta die Chance und kam angereist um die sanfte und zarte Hündin kennen zu lernen. Mitte Januar begann der Einschulungslehrgang. Zu sehen, wie die Beiden Tag für Tag sicherer durch die Essener Innenstadt flitzten, wie die vorsichtige und sensible Rommee täglich an Selbstbewusstsein gewann und in ihre Aufgabe hineinwuchs, das ist eines der Highlights in unserem Beruf und erfüllt einen mit tiefer Freude.
Unsere kleine Rommee ist endlich groß. Und wir haben ein harmonisches und zufriedenes neues Team. Wir wünschen Britta und Rommee eine lange glückliche gemeinsame Zeit!
Was man nur mit (Führ)Hund erlebt...
Geschrieben von: Susanne Grünberger Samstag, den 28. Januar 2012 um 09:16 Uhr
Wenn Junghundtrainerin Susi mit Golden Shepherd Patenhund Phoenix zum Photografen geht um Passbilder anfertigen zu lassen, geschieht folgendes:
Statt auf dem vorgesehenen Stuhl Platz zu nehmen wird ihr unter Entzückensrufen der Hund entrissen, eine rote Leinwand hervorgeholt, Hund mit Trainerin, Hund ohne Trainerin, Hund im Sitz, Hund im Platz, Hund so süss in die Kamera schauend, Hund und Trainerin auch süss in die Kamera schauend abgelichtet, Bilder ausgedruckt, ein Sabberfaden vom linken Maulwinkel (des Junghundes) noch wegretuschiert, Bilder auf CD gebrannt und freundlich überreicht. Alles für 10 Euro, ja natürlich darf eines der Bilder ins Schaufenster! Ach so, Passbilder gab's übrigens auch noch...
ARTE-DOKUMENTATIONSREIHE: WAS DU NICHT SIEHST
Freitag, den 20. Januar 2012 um 22:56 Uhr

In der 40-teiligen Dokumentationsreihe "Was du nicht siehst" erkundet die junge französische Journalistin Sophie Massieu die Welt. Und zwar auf ihre ganz eigene Art, denn Sophie ist blind. Gemeinsam mit ihrem Hund Pongo reist sie zu 40 ungewöhnlichen Orten rund um den Globus, nach Argentinien, Kuba, Lappland, Mali, China, Ungarn, Marokko...
Sophie entdeckt ihre Umgebung mit all ihren Sinnen - und so lernt auch der Zuschauer, die Welt "mit anderen Augen" zu sehen.
Arte zeigt alle 40 Folgen der Reihe auch in audiodeskriptiverr Fassung für Blinde und Sehbehinderte.
Montags bis Freitags, 5. März bis 27. April, jeweils um 17.30 Uhr
ARTE WEB: auf der ARTE-Webseite stellt Sophie in einem digitalen Reiseführer ihre ganz persönlichen Lieblingsorte vor. Dazu gibt es eine klangvolle Landkarte, die vom französischen ARTE Radio entwickelt wurde. www.arte.tv/was-du-nicht-siehst
Junghund abzugeben: Potter sucht neue Schmusekatze...
Geschrieben von: Susanne Grünberger Mittwoch, den 11. Januar 2012 um 21:38 Uhr

Trotz sorgfältiger Auswahl und liebevoller, fördernder Aufzucht können naturgemäss nicht alle unsere Welpen und Junghunde die strengen Kriterien für die Aufnahme in die Führhundausbildung erfüllen. Für diese Hunde suchen wir dann private Lebensplätze bei Menschen, die die sorgsame Früherziehung unserer Schüler zu schätzen wissen. Besonders bitter ist es, wenn sich ein Kandidat durch besonders gute Wesenseigenschaften auszeichnet, und eigentlich alle Voraussetzungen für einen wunderbaren Führhund mitbringen würde. Potter ist ein einjähriger Golden Shepherd aus der Zucht der Irischen Blindenführhundeschule. Seine Hüften sind bei der Eignungsuntersuchung vor Beginn der Ausbildung mit HD C ausgewertet worden (leichte Hüftgelengsdysplasie), damit fällt er für uns aus dem Schema und kann die Ausbildung leider nicht antreten. Nun suchen wir für Potter einen Lebensplatz bei wunderbaren Menschen, die ihn weiterfördern und fordern, als Familienhund, noch lieber aber als Therapiehund, Assistance Dog oder in einem ähnlichen Bereich.
Interessenten können sich über das Kontaktformular mit Claire Trauth in Verbindung setzen.

Weitere Beiträge...
Seite 1 von 15
Neuigkeiten


